Green-Steel-Lösungen für Industrie- und Gewerbebau

Knauf Interfer, thyssenkrupp Steel und SCHRAG verbindet eine jahrzehntelange Partnerschaft. Jetzt geht es um nachhaltige Lösungen für Industriekunden.

Das Portfolio der Stahl-Service-Center von Knauf Interfer reicht von Tafeln über Spaltband bis hin zu Wickelringen und wird durch Sondergüten und Zwischendicken für den Prototypenbereich ergänzt. Charakteristisch ist auch die umfangreiche Palette organisch beschichteter Produkte für Industrieanwendungen, die schon bald durch besonders nachhaltige Lösungen ergänzt werden soll. Bereits im Mai 2023 haben Knauf Interfer und thyssenkrupp Steel gemeinsam ein „Memorandum of Understanding“ (MoU) über die Lieferung und den Bezug von CO2-reduzierten Stählen unterzeichnet.

Bekenntnis zum Umweltschutz

Die Absichtserklärung sieht vor, dass in einem ersten Schritt bereits ab diesem Jahr die Knauf-Interfer-Werke mit Stählen beliefert werden, die durch den Einsatz von speziell aufbereitetem Schrott einen deutlich geringeren CO2-Fußabdruck aufweisen. Perspektivisch will Knauf Interfer darüber hinaus für seine gesamte Business Unit Steel Werkstoffe der Produktfamilie bluemint® Steel  aus dem Hause thyssenkrupp beziehen. Diese werden im Direktreduktionsverfahren mithilfe von Wasserstoff produziert und helfen, klimaschädliche Emissionen zu vermeiden. „Die signifikante Verringerung des CO2-Fußabdrucks unserer Vorprodukte ist ein wichtiger Meilenstein in der Dekarbonisierung der gesamten Kette von der Erzeugung bis zum Endverbraucher“, so Domenico Marino, COO im Vorstand der Knauf Interfer SE. Axel Pohl, Head of Sales Industry OEM & SSC bei thyssenkrupp Steel, sieht im Schulterschluss beider Unternehmen ein wichtiges Signal: „Wir haben uns gleichermaßen zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz bekannt. Die Vereinbarung ist daher nicht nur ein weiterer gemeinsamer Schritt in unserer strategischen Partnerschaft, sondern auch Beleg dafür, dass sich große gesamtgesellschaftliche Aufgaben nur zusammen bewältigen lassen.“

Ökologische Werkstoffe werden wichtiger

Der Ankündigung aus dem Frühling lassen Knauf Interfer und thyssenkrupp Steel rasch Taten folgen. Angetrieben von der Idee, Kundenherausforderungen gemeinsam zu lösen, leisten beide Partner, auf Basis von Werkstoff- und Beratungskompetenz, bei potenziellen Kunden zusammen Überzeugungsarbeit. Auch in Sachen Nachhaltigkeit. Eine Philosophie, die auch  SCHRAG verfolgt. Je nach Auftrag und Anforderungsprofil bezieht SCHRAG Material direkt von thyssenkrupp Steel oder über Stahl-Service-Center wie Knauf Interfer. Im Stahl-Service-Center werden die Stähle zwischengelagert und passend konfektioniert, bevor sie zur weiteren Verarbeitung zu den einzelnen SCHRAG-Produktionsstandorten gehen. Und künftig gehören auch CO2-reduzierte Stähle der Marke bluemint® Steel dazu. „Die ökologische Betrachtung von Werkstoffen gewinnt im Bau an Bedeutung“, sagt Thomas Goswin, Geschäftsführender Gesellschafter der SCHRAG-Gruppe. Gerade bei Auftragsausschreibungen für Verwaltungskomplexe oder andere Gebäude der öffentlichen Hand spielen nachhaltige Werkstoffe zunehmend eine wichtige Rolle. Goswin: „Das Baugewerbe ist eine preissensible Branche und noch ist längst nicht jeder Kunde bereit, für klimaneutralen Stahl einen Aufpreis zu zahlen. Aber je mehr die Politik über gesetzliche Vorgaben Einfluss nimmt, desto größer wird das Thema werden.“

Mit Weitblick in die Zukunft

Aus diesem Grund legen SCHRAG, Knauf Interfer und thyssenkrupp Steel schon heute den Grundstein für ein nachhaltigeres Produktportfolio und erproben die Verarbeitung von bluemint® Steel aus dem Hause thyssenkrupp über die gesamte Prozesskette. Passend zur Blechexpo 2023 präsentiert SCHRAG am Stand der Kanuf Interfer ein erstes Exponat: SCHRAG-Pfetten aus CO2-reduziertem Stahl. Nicht das erste Mal, dass SCHRAG neue Maßstäbe setzt. Als Marktführer und Trendsetter setzte das Unternehmen als eines der ersten aus der Branche zum Beispiel auf höherfeste Güten, um bei industriellen Bauprojekten größere Spannweiten und Materialeinsparungen zu realisieren. Gleiches gilt nun im Bereich der umweltfreundlichen Werkstoffe. Die Kooperation von thyssenkrupp Steel, Knauf Interfer und der SCHRAG-Gruppe hat nicht nur eine wirtschaftliche Ebene. Sie unterstreicht auch die gemeinsame Vision der drei Unternehmen, langfristig nachhaltige Geschäftsmodelle aufzubauen und zu gesellschaftsrelevanten Themen Stellung zu beziehen. „Für uns bedeutet dies, einen ressourcenschonenden Umgang vorzuleben. Nachhaltiger Wohlstand basiert auf verantwortungsbewusstem Handeln. Wir sind fair, schonen Ressourcen, nutzen regenerative Energien für unsere modernen Maschinen und streben an, unsere Fertigungsprozesse stetig zu verbessern“, so Thomas Goswin. Torsten Gieseke, Leitung Business Unit Steel/Geschäftsführer von Knauf Interfer, ergänzt: „Als Business Unit Steel übernehmen wir bei der grünen Transformation die zentrale Funktion, unsere Kunden auf dem Weg zu CO2-reduzierten Produkten zu begleiten und optimale Lösungen entsprechend den Produktionsmöglichkeiten der Stahlhersteller aufzuzeigen: Wir wollen jetzt zeigen, dass wir zusammen ‚Green-Steel-ready‘ sind.“

Green-Steel-Lösungen für Industrie- und Gewerbebau

Gemeinsam in der Produktion von Knauf Interfer (v. l.): Axel Pohl von thyssenkrupp Steel, Torsten Gieseke von Knauf Interfer und Thomas Goswin von SCHRAG.

Green-Steel-Lösungen für Industrie- und Gewerbebau

SCHRAG-Pfetten als eindrucksvolles Exponat auf der BLECHEXPO Messe in Stuttgart aus CO²-reduziertem Stahl.

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